Die REINER Lohnfertigung LaserschneidenBlech lasern zu Präzisionsteilen mit bis 4 mm Dicke

Johannes Weiß - Vertriebsleiter
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Schon immer hat die Kraft des Lichtes die Menschen fasziniert und die Fantasie und den Erfindungsgeist inspiriert. Anfang des letzten Jahrhunderts waren gebündelte Lichtstrahlen in Science-Fiction Romanen und Serien, wie das Lichtschwert bei Star Wars ein Thema. In den 1960er Jahren wurde mit der Entwicklung der ersten Halbleiterlaser der wissenschaftliche Startschuss für die heutige industrielle Anwendung gesetzt. 

Mit der deutlichen Steigerung der Laserleistungen bis zu 20 kW hat sich das Laserschneiden heute im Jahr  zu einem der wichtigsten Trennverfahren in der Metallverarbeitung entwickelt. Das Metall schneiden per Laserschnitt verbindet hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten mit extrem präziser Schnittführung – und benötigt dazu nicht einmal den vom Stanzen gewohnten Werkzeugbau. In der Blechbearbeitung findet das Laserschneiden vor allem bei kleineren Losgrößen Anwendung.



REINER Präzisionstechnik - Ideen präzise in Form gebracht

Wissenswertes über Laserschneiden

Kompetenzübersicht Laserschneiden

Kerntechnologien Technische Features
Laserschneiden / NC-Biegeprozesse

Abmessungen Laser
1000 x 2000mm;
NC_Biegen bis 400mm

Blechdicke
0,5mm bis max. 4mm Blechdicke

Materialien
16MnCr5, C45, X5CRNI18-10, ALMG3, DC01, DC04

Maschinentyp
Trumpf Stanz-/Laserschneidmaschine, Amada NC-Biegepresse

Losgrößen
ab 100 Stk.

Vorteile Technologie
- wirtschaftliche Herstellung von kleineren Losgrößen
- keine Werkzeuge für Laserschnittkonturen notwendig

Vorteile REINER
- langjährige Erfahrung
- modernste CNC-Bearbeitungszentren für die Komplett-/Endbearbeitung
- Wärme- und Oberflächenbearbeitungen durch zuverlässige Partner

Besonderes Knowhow
- Sonderformen auf der Maschine fertigbar
- Gewindeschneiden bei Stanz-/Laservorgang

Für welche Lohnfertigung ist Laserschneiden von Metall besonders wirtschaftlich?

Wie funktioniert Laserschneiden?

Beim Laserschneiden wird plattenförmiges Material mit einem Laser durchtrennt. Bei REINER handelt es sich dabei um Bleche, Edelstahl oder Aluminium mit 0,5 mm bis 4 mm Dicke. Auf diese Platten wird ein fokussierter und hochenergetischer Laserstrahl gerichtet, der so intensiv ist, dass das Material beim Auftreffen schmilzt und verdampft, bis das Metall durchdrungen wird und der Schnitt entsteht. Der entstehende Metalldampf wird mit Hilfe spezieller Gase und hohem Druck ausgeblasen.
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Welche Materialen verarbeitet REINER beim Laserschneiden?

Edelstahl laserschneiden

Einsatzstahl 16MnCr5 (Euronorm: EC80)

Einsatzstähle kommen hauptsächlich im Bereich des Maschinenbaus für höher belastete Bauteile mit höherer Kernfestigkeit, wie zum Beispiel für Messwerkzeuge, Gelenke, Zahnräder zur Anwendung. Einsatzstahl erhält durch das sogenannte Einsatzhärten eine harte Randschicht und einen zähen Kern.

Vergütungsstahl C45E (früher: CK45 / DIN 1.1191)

Dieser Stahl eignet sich für dynamisch beanspruchte Laserteile im Maschinen- und Werkzeugbau, da er sehr zäh und zugfest ist. Er erhält durch eine Umwandlungshärtung seine Vergütung. Der Kohlenstoffanteil liegt zwischen 0,2 und 0,65% und die Materialeigenschaften werden gezielt durch Legierungen mit Chrom, Mangan, Nickel und Molybdän gesteuert.

Nichtrostender Austenitischer Stahl X5CRNI18-10

Ein austenitischer, säurebeständiger Cr-Ni-Stahl ist prädestiniert für den Einsatz in Umgebungen mit Wasser, Wasserdampf, Speisesäuren u.ä. Er ist zu finden in Anlagen der Nahrungsmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie, der Medizin- und Fassadentechnik. Er hat einen extrem niedrigen Kohlenstoffgehalt, wodurch eine erhöhte Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion gegeben ist und die Härte, die Festigkeit und die Streckgrenze im abgeschreckten Zustand besonders niedrig liegen. Edelsdahl Laserteile sind sehr gut polierfähig und besonders gut kalt umformbar.

Blech laserschneiden

Kaltgewalztes Stahl-Feinblech DC01/DC04 (Euronorm: EN 10130)

Diese Bleche zählen zu den „weichen“ Stählen und finden häufig im Automobilbau und bei Konsumgütern Verwendung. Sie zeichnen sich durch eine gleichbleibende Qualität und engere Dickentoleranz im Vergleich zu warmgewalzten Blechen aus.

Aluminium laserschneiden

Aluminiumlegierung AlMg3 (Euronorm: EN AW 5754)

Diese Legierung vereint zahlreiche Vorteile wie mittlere Festigkeit, gute Umformbarkeit sowie gute Korrosionsbeständigkeit. Laserteile aus Aluminium der Legierung AlMg3 werden bei geringeren Ansprüchen an mechanische Belastbarkeit eingesetzt.

Weitere Materialien auf Anfrage – sprechen Sie uns an.

Wie genau ist CNC Laserschneiden?

Der Lichtstrahl trifft extrem fokussiert auf das Material und erzeugt einen sehr schmalen Schnitt. Es entsteht ein Schneidspalt oder eine Schnittfuge, deren Schnittkante sehr glatt und gezielt definiert werden kann. Durch diese Bearbeitungsmethode können Bleche nicht nur sehr exakt geschnitten werden, sondern auch in beliebiger Form und mit innenliegenden Aussparungen. Die computergesteuerten Schneidelaser bei REINER ermöglichen so feinste Konturen für hochpräzise Einzelteile aus dünnen oder bis 4 mm dickem Metall.
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Erfordert ein Laserschnitt Nachbearbeitungen?

Bei den von REINER verarbeiteten Materialdicken erreichen die CNC Laserschneider höhere Schnittgeschwindigkeiten und glatte Schnittkanten, die in der Regel keiner weiteren Nachbearbeitung bedürfen. Für nachgelagerte Wärme- und Oberflächenbearbeitungen arbeitet REINER mit zuverlässigen Partnern und absoluten Spezialisten auf ihrem Gebiet zusammen.

Was sind die Vor- und Nachteile beim Laserschneiden?

Der Laser ist ein sehr flexibles, computergesteuertes Werkzeug, das für die Formgebung kein Stanzwerkzeug benötigt. Die Blechbearbeitung kann bereits mit schlichten Vektordaten der gewünschten Form starten. Der Laser kann praktisch jeden Festkörper mittels Laserstrahlung und der damit verbundenen Verdampfung des Materials durchtrennen. Der Laserschnitt trennt Holz, Kunststoffe und CFK bis hin zu Stahl, Blechen und Aluminium. Bei REINER haben wir uns auf das Metall lasern spezialisiert.

Ein weiterer Vorteil im Blech laserschneiden liegt in der hohen Materialausnutzung. Weitere Bearbeitungsschritte wie die Lasergravur lassen sich in einem weiteren Bearbeitungsschritt erledigen. Als kontaktloses Trennverfahren werden Laserschneidemaschinen kaum abgenutzt und es entsteht weniger Staubbelastung und Materialabfall, im Gegensatz zu CNC Fräsen oder Metallstanzen. Das zu bearbeitende Material muss auch nicht so stark fixiert werden wie z.B. beim
Stanzen, was die Metallplatten schont.

Die Blechbearbeitung per CNC Laserschneiden ist auf der anderen Seite verbunden mit hohem Gasverbrauch (für das Ausblasen der Metalldämpfe) und Stromverbrauch (für den hochenergetischen Laser). Die Arbeitsschutzmaßnahmen sind umfangreicher als bei spanender oder stanzender Verarbeitung.
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Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen Laserschneiden oder Stanzen?

Ein CNC Laserschneider besteht in der Regel aus einer einzigen Laserquelle, welche die gesamte zu schneidende Strecke des Werkstücks „abfahren“ muss. In der gleichen Zeit könnte eine Stanze meist 10 oder sogar 100 Einzelteile aus einem Blech auswerfen. Für die Massenfertigung eignet sich das Laserschneiden deshalb kaum.
Je komplexer jedoch die Form des Präzisionsteiles und je geringer die erforderliche Stückzahl, desto wirtschaftlicher wird das Blech lasern. Beim Feinstanzen machen die Werkzeugkosten einen wesentlichen Teil aus. Dieser Posten entfällt beim Laserschneiden, da der CNC Laserschneider direkt und digital mit den Konturen des Werkstückes beladen wird und nach der Programmierung praktisch sofort mit seiner Arbeit beginnen kann.

Warum gehört REINER zu den Top Unternehmen der Laserschneider Anbieter?