REINER® Kennzeichnungssysteme für die MHD Lebensmittelkennzeichnung

Fertigpackungen sicher und schnell mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum auszeichnen

Eine wichtige Errungenschaft im Verbraucherschutz war vor fast 40 Jahren die Verordnung zur Kennzeichnung von verpackten Lebensmitteln und Kosmetika mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum.
Damals wie heute, im Jahr 2021, stellt diese Europäische Vorgabe viele Herausforderungen: An den Produzenten der Ware bezüglich Festlegung des sicheren Ablaufdatums, an die Hersteller und Händler für die technische Kennzeichnung der Fertigpackungen und nicht zuletzt an den Verbraucher, dieses Haltbarkeitsdatum richtig zu interpretieren und nicht mit dem Verfallsdatum zu verwechseln.

Während das Anbringen dieser Auszeichnung im Bereich der industriellen Fertigung relativ einfach direkt am Fließband erfolgt, mühen sich Produzenten und Händler ohne Fließband seit je her mit manuellen Lösungen ab, wie z.B. separaten Papieretiketten.

Dabei kann diese Aufgabe dank mobilem Digitaldruck inzwischen so einfach, sicher und universell erfolgen: Mit den mobilen Inkjet-Druckern der Innovationsschmiede REINER®, insbesondere dem portablen Handdrucker jetStamp® 990.

Der mobile Inkjet-Drucker für die Produktkennzeichnung:
MH Direktdruck auf die Fertigpackung ganz nach Bedarf von Nummer, Datum, Uhrzeit, Text
• Auf nahezu allen glatten Oberflächen aus Metall, Kunststoff, Glas, gebogene Flächen, beschichteten Etiketten
• Ideal für die Beschriftung kleiner Teile
• Enthält 25 individuelle Druckbilder im Gerät 
• MHD Abdruck kann einfach und schnell am PC per mitgelieferter Software PCset graphic erstellt und per USB/Bluetooth übertragen werden
• Das Model jetStamp® 990 lässt sich leicht in der Verpackungsstrecke integrieren

Warum gibt es ein Mindesthaltbarkeitsdatum?

MHD Kennzeichnung
Selbst frisches Obst wird insbesondere in Discountern und Supermärkten häufig nicht mehr offen, sondern in Zellophan verpackt zum Verkauf angeboten. Praktisch alle Produkte und Lebensmittel werden verschlossen in Fertigpackungen in die Regale gestellt und nehmen so dem Käufer die Möglichkeit, anhand von Aussehen, Geruch oder Haptik die „Frische“ des Produktes zu beurteilen.

Da mit dem Verzehr verdorbener Lebensmittel aber erhebliche gesundheitliche Gefahren verbunden sein können, sah sich der Gesetzgeber zum Handeln verpflichtet. Mit der „Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV)“ gelten erstmals seit 1981 verbindliche und klare Regelungen in Deutschland für die Auszeichnung eines Mindesthaltbarkeitsdatums auf Fertigpackungen mit verderblichem Inhalt. In der Europäischen Union gingen diese Vorschriften in die Lebensmittel-Informationsverordnung über. Sie stellen somit für ganz Europa transparente und einheitliche Vorgaben für Hersteller und Händler dar, sowohl für die Kennzeichnung von Lebensmitteln als auch für Kosmetika.

Was bedeutet das MHD für Kleinerzeuger, Kleinunternehmen und Mittelständler?

Mindesthaltbarkeitsdatum drucken
Immer mehr Bio-Landwirte richten den Direktverkauf ihrer Produkte auf ihren Höfen und Wochenmärkten ein. Genauso wie die Lebensmittel aus dem Supermarkt sind auch ihre verpackten Lebensmittel der Kennzeichnungspflicht mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum unterworfen. Aber wie kann ein Hersteller kleiner Losgrößen an Lebensmitteln, die in diversen Verpackungen wie Schraubgläser, Vakuumpacks, Zellophan und Kartons gehandelt werden, diese der Verordnung entsprechend rationell mit dem MHD auszeichnen?

Moderne Landwirte, aber auch Kaffeeröster, Imker, Braumeister und viele weitere Kleinerzeuger nutzen hierfür mobile digitale Kennzeichnungsgeräte, wie den jetStamp® 990.
Dabei handelt es sich um kleine Tintenstrahldrucker, welche per Hand direkt auf die Verpackung aufgesetzt werden und äußerst präzise sowie dauerhaft das Schriftbild – wie in diesem Falle das Mindesthaltbarkeitsdatum – aufdrucken. Die mobilen REINER® Kennzeichnungsgeräte sind in diesem Anwendungsbereich Innovationsmotor und Marktführer, insbesondere mit dem mobilen Handdrucker jetStamp® 990.

Nicht nur kleine Unternehmen schätzen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser präzisen und flinken „Handheld Inkjets“: Über eine intuitive mitgelieferte Software PCset easy können Abfülldatum, Mindesthaltbarkeitsdatum, Uhrzeit, LOT Nummer oder Chargen-Nummer gestaltet und an das mobile Kennzeichnungsgerät übertragen werden.
Die speziell entwickelten Druckertinten MP halten sicher auf fast allen Materialen, wie Glas, Kunststoffen, Folien und Metall -  MHD drucken leicht gemacht.
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Was gibt das Mindesthaltbarkeitsdatum an laut Gesetz (Lebensmittelkennzeichnungsverordnung)?

MHD kennzeichnen
Beim Verkauf von Lebensmitteln, die nicht offen, sondern in Fertigpackungen angeboten werden, ist in aller Regel ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) verpflichtend anzugeben.
Dabei handelt es sich um das Datum, bis zu dem das Produkt „unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält“. Wenn also ein Lebensmittel nach Überschreiten eines gewissen Zeitraumes seine „Zusammensetzung“ so sehr verändert, dass es in seiner ernährungsphysiologischen Wirkung (wie z.B. Vitamingehalt) oder dem Genusswert (Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz) oder Brauchbarkeit (z.B. Triebfähigkeit bei Hefe) nicht mehr dem Produktversprechen entspricht, dann soll dieses „Grenzdatum“ dem Käufer auf der Verpackung mitgeteilt werden.

Je nach Produkt geht es aber auch darum zu garantieren, dass sich keine schädlichen Keime in der Packung ausgebreitet haben – zumindest bis zum MHD. Deshalb rechnen die Unternehmen einen Puffer zum Datum hinzu, was die Genießbarkeit auch noch lange nach Ablauf des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums erklärt.

In Deutschland gibt es keine rechtliche Bestimmung, die es dem Handel nach Ablauf des MHD verbietet, die Waren weiterhin zu verkaufen. Allerdings ist der Händler verpflichtet zu überprüfen, ob die Ware noch einwandfrei ist und er muss sie gesondert kennzeichnen. Solche Produkte landen dann meist bei Sonderangeboten mit 50% und mehr Rabatt.

Was heißt MHD und was ist der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verfallsdatum?

Mindesthaltbarkeitsdatum auf Flaschen mit REINER Geräten
Das Kürzel „MHD“ steht für „Mindesthaltbarkeitsdatum“ und wird im allgemeinen Verständnis immer in Verbindung mit der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung gebracht. In den Jahren seit der Einführung des Mindesthaltbarkeitsdatums und besonders auch 2021 werden die Folgen der Einführung dieser Kennzeichnungspflicht immer wieder kontrovers diskutiert. Viele Verbraucher verwechseln es mit dem Verbrauchsdatum oder Verfallsdatum. Ein großer Anteil unnötig weggeworfener Lebensmittel wird diesem Missverständnis zugeschrieben. Der Ablauf des Haltbarkeitsdatums bedeutet nicht, dass das Produkt automatisch wertgemindert oder nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Um dem Wegwerftrend entgegenzuwirken, nehmen sich inzwischen viele TV-Reportagen und Beiträge in sozialen Medien dem Thema an und veranschaulichen in „Selbstversuchen“, dass z.B. ein Joghurt auch vier Wochen nach Ablaufdatum noch einwandfrei genießbar ist. Aufklärungs-Initiativen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unterstützen diesen Trend.

Einen gravierenden Unterschied zum Mindesthaltbarkeitsdatum macht das Verbrauchsdatum bzw. Verfallsdatum. Es wird erforderlich in der Kennzeichnung von sehr leicht verderblichen Lebensmitteln, die nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die Verbrauchergesundheit darstellen können. Bekannte Beispiele hierfür sind insbesondere Hackfleisch und rohes Geflügelfleisch. Daher sind die Konsequenzen bei Überschreiten des Verfallsdatums deutlich strenger, denn es führt direkt zum Verbot von Verkauf und Verzehr.
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Wer legt das MHD für Lebensmittel fest und: Wer hat das Mindesthaltbarkeitsdatum eigentlich erfunden?

MHD auf Blisterverpackungen drucken mit REINER
Die Festlegung des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums nimmt der Hersteller eigenverantwortlich vor, auf Grundlage der Bestimmungen der EU-Lebensmittel-Informationsverordnung, vor allem aber auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen und/oder konkreter Lagerversuche.

Die ersten Ansätze eines Mindesthaltbarkeitsdatums finden sich laut Wikipedia im Schweden des Jahres 1946, das durch die Schaffung eines „Instituts für Konservierungsforschung“ und später eines „Büros der Tiefgefrierindustrie“ eine Vorbildfunktion in den 60er Jahren für Österreich einnahm. Erst Anfang der 80er Jahre fand diese Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel auch sein Einzug in deutsche Verordnungen und im Zuge der Harmonisierung von Gesetzen der Europäischen Union schließlich in die EU-Lebensmittel-Informationsverordnung.

Wo muss laut Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel das MHD stehen und wie muss das MHD angegeben werden?

MHD auf dunklen Materialien
Wie jede Kennzeichnung muss auch das MHD auf der Verpackung deutlich lesbar (mit einer Schriftgröße von mindestens 6 Punkt = 2 mm und ausreichendem Kontrast) angebracht werden. Die Einhaltung dieser Vorschriften kontrollieren und ahnden die Behörden der einzelnen Bundesländer.
Auf Verpackungen von sehr lange haltbaren Lebensmitteln wie Salz, Zucker und Essig muss aufgrund einer neuen EU-Verordnung kein Mindesthaltbarkeitsdatum mehr gedruckt werden.

Welche Drucker eignen sich zur MHD Kennzeichnung von Lebensmitteln?

MHD bedrucken
Die zunehmende Beliebtheit der mobilen REINER® Kennzeichnungsgeräte insbesondere bei Kleinerzeugern liegt nicht nur in der Handlichkeit. Die schnelltrocknenden Tinten bieten in Verbindung mit dem MHD Drucker jetStamp® 990 eine perfekte Grundlage auch bei geringerem Investitionsbudget.
Glatte Oberflächen wie beispielsweise Glas, können mit einem noch farbintensiveren und wischfesten Abdruck bedruckt werden.
Für den Einsatz auf dunklen Flächen, wurde eine gelbe lösungsmittelbasierende Tinte entwickelt, um auch auf dunkelfarbige Materialen eine sichere, mobile Kennzeichnung anzubieten. MHD drucken ist somit ganz einfach!