REINER Kennzeichnungssysteme für die MHD LebensmittelkennzeichnungFertigpackungen sicher und schnell mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum auszeichnen

Eine wichtige Errungenschaft im Verbraucherschutz war vor fast 40 Jahren die Verordnung zur Kennzeichnung von verpackten Lebensmitteln und Kosmetika mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum.
Damals wie heute, im Jahr 2019, stellt diese Europäische Vorgabe viele Herausforderungen: An den Produzenten der Ware bezüglich Festlegung des sicheren Ablaufdatums, an die Hersteller und Händler für die technische Kennzeichnung der Fertigpackungen und nicht zuletzt an den Verbraucher, dieses Haltbarkeitsdatum richtig zu interpretieren und nicht mit dem Verfallsdatum zu verwechseln.

Während das Anbringen dieser Auszeichnung im Bereich der industriellen Fertigung relativ einfach direkt am Fließband erfolgt, mühen sich Produzenten und Händler ohne Fließband seit je her mit manuellen Lösungen ab, wie z.B. separaten Papieretiketten.

Dabei kann diese Aufgabe dank mobilem Digitaldruck inzwischen so einfach, sicher und universell erfolgen: Mit den mobilen Inkjet-Druckern der Innovationsschmiede REINER, insbesondere den portablen Handdruckern jetStamp® 790 MP und MHD-Drucker jetStamp® 792 MP.

Der mobile Inkjet-Drucker für die Produktkennzeichnung:
MH Direktdruck auf die Fertigpackung ganz nach Bedarf von Nummer, Datum, Uhrzeit, Text
• Auf nahezu allen glatten Oberflächen aus Metall, Kunststoff, Glas, gebogene Flächen, beschichteten Etiketten
• Ideal für die Beschriftung kleiner Teile
• Enthält 25 gespeicherte Abdrucke im Gerät, 4 individuelle Druckbilder können zusätzlich gespeichert werden (jetStamp® 790 MP und jetStamp® 792 MP) gespeichert werden – im Betrieb umschaltbar
• MHD Abdruck kann einfach und schnell am PC per mitgelieferter Software PCset graphic erstellt und per USB/Bluetooth übertragen werden
• Das Model jetStamp® 790 MP lässt sich leicht in der Verpackungsstrecke integrieren

>> Hier geht es zu den mobilen MHD Druckern jetStamp® 790 MP und jetStamp® 792 MP

Wissenswertes zum Mindesthaltbarkeitsdatum

Warum gibt es ein Mindesthaltbarkeitsdatum?

Was bedeutet das MHD für Kleinerzeuger, Kleinunternehmen und Mittelständler?

Was gibt das Mindesthaltbarkeitsdatum an laut Gesetz (Lebensmittelkennzeichnungsverordnung)?

Beim Verkauf von Lebensmitteln, die nicht offen, sondern in Fertigpackungen angeboten werden, ist in aller Regel ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) verpflichtend anzugeben.
Dabei handelt es sich um das Datum, bis zu dem das Produkt „unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält“. Wenn also ein Lebensmittel nach Überschreiten eines gewissen Zeitraumes seine „Zusammensetzung“ so sehr verändert, dass es in seiner ernährungsphysiologischen Wirkung (wie z.B. Vitamingehalt) oder dem Genusswert (Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz) oder Brauchbarkeit (z.B. Triebfähigkeit bei Hefe) nicht mehr dem Produktversprechen entspricht, dann soll dieses „Grenzdatum“ dem Käufer auf der Verpackung mitgeteilt werden.

Je nach Produkt geht es aber auch darum zu garantieren, dass sich keine schädlichen Keime in der Packung ausgebreitet haben – zumindest bis zum MHD. Deshalb rechnen die Unternehmen einen Puffer zum Datum hinzu, was die Genießbarkeit auch noch lange nach Ablauf des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums erklärt.

In Deutschland gibt es keine rechtliche Bestimmung, die es dem Handel nach Ablauf des MHD verbietet, die Waren weiterhin zu verkaufen. Allerdings ist der Händler verpflichtet zu überprüfen, ob die Ware noch einwandfrei ist und er muss sie gesondert kennzeichnen. Solche Produkte landen dann meist bei Sonderangeboten mit 50% und mehr Rabatt.

» mehr über das Produkt MHD Stempel jetStamp® 792 MP erfahren
MHD kennzeichnen

Was heißt MHD und was ist der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verfallsdatum?

Wer legt das MHD für Lebensmittel fest und: Wer hat das Mindesthaltbarkeitsdatum eigentlich erfunden?

Die Festlegung des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums nimmt der Hersteller eigenverantwortlich vor, auf Grundlage der Bestimmungen der EU-Lebensmittel-Informationsverordnung, vor allem aber auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen und/oder konkreter Lagerversuche.

Die ersten Ansätze eines Mindesthaltbarkeitsdatums finden sich laut Wikipedia im Schweden des Jahres 1946, das durch die Schaffung eines „Instituts für Konservierungsforschung“ und später eines „Büros der Tiefgefrierindustrie“ eine Vorbildfunktion in den 60er Jahren für Österreich einnahm. Erst Anfang der 80er Jahre fand diese Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel auch sein Einzug in deutsche Verordnungen und im Zuge der Harmonisierung von Gesetzen der Europäischen Union schließlich in die EU-Lebensmittel-Informationsverordnung.

» mehr Infos zum MHD Stempel jetStamp® 792 MP
MHD auf Blisterverpackungen drucken

Wo muss laut Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel das MHD stehen und wie muss das MHD angegeben werden?

Welche Drucker eignen sich zur MHD Kennzeichnung von Lebensmitteln?